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Bloß kein Risko eingehen ! Wissenswertes rund um den richtigen
Sonnenschutz für Ihre Familie
? Warum ist Sonnenschutz so wichtig?
? Was ist eigentlich UV- (ultraviolette) Strahlung und warum ist
sie gefährlich?
? Was verbirgt sich hinter den Kürzeln LSF und UPF? Und was um alles
in der Welt bedeutet AS/NZS 4399:1996?
? Wo finde ich heraus, ob dort, wo meine Familie lebt/spielt/den
Urlaub verbringt, ein hohes Risiko durch UV-Strahlung besteht?
? Warum sind Kinder besonders gefährdet und wie kann ich sie am
besten schützen?
? Worauf sollte ich beim Kauf von Sonnenschutzbekleidung achten?
Gibt es Qualitätssiegel?
? Ich habe alle Infos durchgeackert, habe sogar einen Littleish
für mein Kind erworben – gibt’s sonst noch was?
Warum ist Sonnenschutz so wichtig?
Von wegen vornehme Blässe – seit Jahrzehnten gilt eine (am besten
nahtlose) Sonnenbräune als Schönheitsideal. Wer die vorzeigen kann,
wird nicht nur als gut aussehend sondern auch als aktiv und gesund
eingestuft. Ganz schön braun - denn unsere Haut wird nur dunkler,
weil sie von der Sonne geschädigt wurde!
Zwar braucht unser Körper etwas Sonnenlicht, um die für die Knochenbildung
wichtigen Vitamine D1 und D2 produzieren zu können. Aber ausgiebige
Sonnenbäder (oder Sonnenstudios!) hatte Mutter Natur für uns eigentlich
nicht eingeplant. Denn unsere Haut ist einfach nicht dafür gemacht,
die schädliche ultraviolette Strahlung der Sonne langfristig auszuhalten.
Heutzutage warnen Wissenschaftler und Ärzte längst vor ernstzunehmenden
Gesundheitsschäden durch intensive UV-Strahlung – dazu gehören vorzeitige
Hautalterung, Augenerkrankungen wie der Graue Star und leider auch
bösartiger Hautkrebs. Damit es erst gar nicht so weit kommen kann,
gibt es wichtige Verhaltensregeln in der Sonne. Umfassender Sonnenschutz
sollte Ihnen und Ihrer Familie „in Fleisch und Blut übergehen“.
Was ist eigentlich UV- (ultraviolette) Strahlung und warum ist
sie gefährlich?
Die Sonne schickt eine ganze Reihe von Strahlungsarten in den Kosmos
– unsere Erde erreichen hauptsächlich sichtbare (Licht-) und infrarote
(Wärme-) Strahlen. Aber da ist auch noch etwas, dass wir weder sehen
noch fühlen können – die ultraviolette (UV-) Strahlung. Das Ozon
in unserer Atmosphäre schluckt viele dieser gefährlichen Strahlen,
bevor sie den Boden erreichen. Doch die, die durchkommen, haben
immer noch eine Menge Kraft. Genug für einen Sonnenbrand und darüber
hinaus noch für weitaus schwerwiegendere Gesundheitsprobleme.
Je dünner unsere Ozonschicht wird, umso fataler die (langwellige)
UVA- und die (kurzwellige) UVB-Strahlung für menschliches Leben
auf der ganzen Welt. Und das nicht nur in Australien und Neuseeland,
die als Erste durch das Ozonloch in der Stratosphäre betroffen waren.
Dort hat man völlig umdenken müssen, was das Freizeitverhalten an
der frischen Luft betrifft – die Kampagnen der staatlichen Gesundheitsbehörden
gehen das Thema „Sonnenschutz“ seit Jahren offensiv und mit Erfolg
an. Und gehen mit gutem Beispiel auch für Europa voran. Jeder sollte
sich der Gesundheitsrisiken durch UV-Strahlung bewusst werden.
Die unsichtbaren UVA- und UVB-Strahlen dringen tief in die Haut
ein, schädigen Hautzellen und verursachen sichtbare (Sommersprossen,
Sonnenbrand) und unsichtbare Schäden, die unser Körper nur teilweise
reparieren kann. Die verbleibenden Zellschäden summieren sich deshalb
über die Jahre - unsere Haut vergisst keinen Sonnstrahl! Das sieht
man dann nicht nur in Form von Falten oder Altersflecken – sondern
leider auch in Gestalt von Karzinomen und bösartigen Melanomen,
also Hautkrebs. Sogar unser Immunsystem wird durch ein Zuviel an
UV-Strahlung geschwächt, Viren können sich leichter durchsetzen
(wer z.B. an Lippenherpes leidet, weiß, dass sich die Bläschen beim
Strandurlaub oder im Hochgebirge – wo die UV-Strahlungsintensität
sehr hoch ist - besonders schnell melden).
Was verbirgt sich hinter den Kürzeln LSF und UPF? Und was um alles
in der Welt bedeutet AS/NZS 4399:1996?
Hört sich erst einmal verwirrend an (nach all dem UVA und UVB) –
ist aber eigentlich ganz simpel. Und wird Sie in Zukunft hoffentlich
sehr wählerisch machen, wenn es um Sonnenschutz geht!
Der Lichtschutzfaktor, kurz: LSF bezieht sich auf Sonnenschutzmittel
wie Cremes, Gels und Sprays. Er gibt die Zeitspanne an, während
der man sich in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand
zu riskieren. Um den Lichtschutzfaktor für ein Produkt zu bestimmen,
werden menschliche Testpersonen eingesetzt; anhand ihrer Hautreaktionen
(d.h. des Rötungsgrades – aua!) wird gemessen, wie viel UV-Strahlung
tatsächlich ankommt. Je höher der LSF, desto höher der Schutz. Der
europäische LSF reicht von 2-60 – um aus dieser großen Bandbreite
den richtigen Faktor auszuwählen, ist es zunächst einmal wichtig,
den eigenen Hauttyp zu bestimmen. Wissenschaftler unterscheiden
zwischen 4 Hauttypen:
Typ I – sehr helle Haut / rotes Haar / blaue und grüne Augen
– kann 5-10 Minuten ohne Sonnenschutz in der Mittagssonne bleiben,
ohne zu verbrennen
Typ II – helle Haut / blondes, braunes Haar / grüne und braune
Augen – 10-20 Minuten Eigenschutzzeit der Haut (d.h. ohne Sonnencreme)
bevor ein Sonnenbrand auftritt
Typ III – hellbraune Haut / dunkelblondes, braunes Haar /
graue, braune Augen – 20-30 Minuten Eigenschutzzeit
Typ IV – braune Haut / dunkelbraunes, schwarzes Haar / braune
Augen – 45 Minuten bis zum Sonnenbrand
Eine durchschnittlich hellhäutige (Typ II) Person – die ohne Sonnenschutz
normalerweise nach 20 Minuten in der Mittagssonne einen Sonnenbrand
bekommt – toleriert mit einem LSF 15-Produkt 15 mal 20 Minuten (300
Minuten).
Dermatologen empfehlen, in jedem Fall einen LSF von mindestens 15
und höher zu wählen – und es ist extrem wichtig, sich alle 2 Stunden
erneut einzucremen, auch bei leicht bedecktem Himmel. Wer sich im
Wasser aufhält oder draußen beim Sport so richtig ins Schwitzen
kommt, sollte sogar noch öfter „auf die Tube drücken“.
Breitband-Sonnenschutzmittel (die das ganze Spektrum von langwelligen
UVA- und kurzwelligen UVB-Strahlen abdecken) sind ein Muss für sicheren
Sonnen-Genuss.
Aber jenseits von Tube und Flasche gibt’s noch entscheidend mehr,
um sich und Ihre Familie effektiv zu schützen.
Und da kommt der UV-Schutzfaktor, oder auch UPF (der englische „Ultraviolet
Protection Factor“) ins Spiel – was der LSF für Sonnenschutzmittel,
ist der UPF exklusiv für Kleidung. Er gibt auf dem Etikett an, wie
gut ein Material ihre Haut vor der UV-Strahlung der Sonne schützt
und gibt Ihnen Sicherheit beim Kauf entsprechender Kleidung.
Der UPF von Kleidungsstücken und Badezügen wird auf der Basis eines
aufwendigen Testverfahrens vergeben, das die Menge der durch den
Stoff eindringenden ultravioletten Strahlung bestimmt. Dabei wird
das Material unter einer speziellen UV-Lampe platziert; mit Hilfe
modernster Apparaturen wird dann gemessen, wie viel UV-Strahlung
sich durch das Gewebe hindurchschmuggeln kann. Es gibt 9 UV-Schutzfaktoren:
15 und 20 – sie bieten guten UV-Schutz; 93.3% - 95,8% der UV-Strahlung
werden abgewiesen
25,30,35 können sehr guten UV-Schutz garantieren; 95.9 – 97.4% UV-Abweisung
40,45,50 bieten ausgezeichneten Schutz, da sie mehr als 97.5% der
UV-Strahlen abweisen
Materialien, die einen Wert von über 50 erreichen, sind als 50+
ausgewiesen, ihr UV-Schutz ist ausgezeichnet (alle Littleish-Produkte
sind für den UV-Schutzfaktor 50+ zugelassen worden).
Die Tests werden in Australien durchgeführt, von der ARPANSA,
dem australischen Amt für Strahlenschutz und Nukleare Sicherheit,
oder in Originalsprache: „Australian Radiation Protection and Nuclear
Safety Agency“(so, jetzt erst mal wieder Luft holen...). Ein renommiertes
Haus also. Im Auftrag der australischen Regierung wurde 1996 eine
standardisierte Testmethode eingeführt, um den UV-Schutzfaktor zu
bestimmen – der australische und neuseeländische Standard AS/NZS
4399:1996. Dieser Standard für UPF-Tests ist weltweit anerkannt.
Wo finde ich heraus, ob dort, wo meine Familie lebt/spielt/den Urlaub
verbringt, ein hohes Risiko durch UV-Strahlung besteht?
Es ist selbstverständlich für uns, täglich den Wetterbericht in
der Tageszeitung, im Radio oder Fernsehen zu verfolgen. Aber es
gibt eine ganz spezielle Vorhersage, von deren Existenz Sie bisher
vielleicht nichts ahnten. Und die Ihnen doch ganz entscheidend bei
der Auswahl des richtigen Sonnenschutz helfen könnte. Denn er informiert,
wann man wo im wahrsten Sinne des Wortes „strahlendes“ Wetter zu
erwarten hat.
Der internationale UV-Index, kurz: UVI ist ein einfaches Maß für
die Stärke der UV-Einstrahlung der Sonne auf der Erdoberfläche.
Mit Hilfe des UV-Index können wir die Sonneneinstrahlung besser
einschätzen und uns mit geeigneten Maßnahmen vor ihren Gefahren
schützen. Entwickelt wurde er 1995, um Menschen für das Thema Sonnenschutz
zu sensibilisieren – und zwar von der (wieder tief Luft holen),
Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Weltorganisation für meteorologische
Organisation (WMO), dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP),
der Internationalen Kommission für Nicht-Ionisierenden Strahlenschutz
(ICNIRP) und dem deutschen Bundesamt für Strahlenschutz (BFS). Wenn
das keine illustre Gesellschaft ist. Was wieder einmal die (weltweite)
Dringlichkeit des Themas „Sonnenschutz für alle“ demonstriert.
Die Werte des UV-Index reichen von 0 (in der Nacht) bis 11 und darüber
(in den Tropen und/oder im Hochgebirge bei klarem Himmel). Je höher
der UV-Index, desto stärker und schädlicher ist die Sonnenstrahlung
für den Menschen. Bei einem hohen UV-Index bekommen wir also schneller
einen Sonnenbrand, auch das Risiko für Augenschäden ist hoch.
Abhängig von der Tageszeit variiert das Niveau der UV-Strahlung,
jenseits der Tropen erreicht es in den Sommermonaten seinen Höhepunkt
um die Mittagszeit (sog. Solare Mittagszeit=12-2 Uhr). Je höher
die Sonne am Himmel steht, desto höher die Intensität der UV-Strahlung
– und auch die Zahl im „UV-Wetterbericht“.
Länder in Äquatornähe können Spitzenwerte bis 20 erreichen (11+=Extrem
hohe UV-Belastung). In nördlicheren Gefilden überschreiten UV-Sommerwerte
extrem selten 7 („Hohe UV-Belastung“) bis 8 (8-10=Sehr hohe UV-Belastung“),
üblich ist eher ein UVI-Wert von 3-5 in den Sommermonaten. Das bedeutet
nach dem Index „Mittlere Belastung“ – doch kein Grund, zu entspannen:
laut Weltgesundheitsorganisation ist bereits bei dieser Kategorie
umfassender Sonnenschutz angesagt.
Und sogar bei bedecktem Himmel kann UV-Strahlung überraschend intensiv
sein! Wenn Sie in den Sommerferien gerne ans Mittelmeer fahren (oder
vielleicht sogar dort leben), sollten Sie sich bewusst sein, dass
Werte von 9 und 10 üblich sind – und damit laut UV-Index zur zweithöchsten
Kategorie ultravioletter Belastung gehören!
In den Sommermonaten wird der UVI in vielen Ländern in den Medien
– im Zuge des normalen Wetterberichts – veröffentlicht. Auch im
Internet kann man sich über den UV-Index in seiner Region informieren
– die Nationalen Wetterdienste (wie der Deutsche Wetterdienst, DWD)
liefern das ganze Jahr über präzise „UV-Wetterkarten“.
Warum sind Kinder besonders gefährdet und wie kann ich sie am besten
schützen?
Sie würden Ihr Kind ja auch nicht im Auto mitnehmen, ohne sie in
einem speziellen Kindersitz oder mit einen Gurt zu sichern, oder?
Und genau die gleiche Vorsicht sollten Sie auch beim Spielen draußen
in der Sonne walten lassen!
Weil wir geschätzte 50-80 % unserer gesamten „Lebenssonnenbestrahlung“
bereits bis zu unserem 18. Lebensjahr intus haben.
Weil die Haut von Babys und Kleinkindern (bis zum 6.Lebensjahr mindestens)
extrem empfindlich und dünn ist und die Eigenschutzmechanismen gegen
UV-Strahlung noch nicht ausgebildet sind; ihre Körper sind noch
nicht in der Lage, das Schutzpigment Melanin zu bilden.
Weil die Haut der Kleinen UV-Schäden noch nicht reparieren kann
– und schon ein Sonnenbrand in der Kindheit die Chance, in späteren
Jahren an Hautkrebs zu erkranken, mehr als verdoppelt.
Sie haben es im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand – rechtzeitiger
und regelmäßiger Sonnenschutz von klein auf kann das Hautkrebsrisiko
bis zu 80% verringern! Deshalb hier ein paar sonnenklare Verhaltensregeln.
Zunächst einmal – Babys unter 6 Monaten sollten auf keinen Fall
direkter Sonne ausgesetzt werden! Ein Sonnenschirm am Kinderwagen
(oder unser „Littleish Wrap“, das vielseitige Babyschutztuch mit
UPF 50+) und entsprechende Kleidung sind ein absolutes Muss! Sonnenschutzmittel
sollten erst ab einem Alter von 6 Monaten benutzt werden – dann
aber konsequent! Wählen Sie für Ihr Kind auf jeden Fall eine Creme
mit hohem Lichtschutzfaktor (auf jeden Fall mehr als LSF 15+; 30+
ist ideal). Benutzen Sie Sonnenschutzmittel für die aktiven Kleinen
in den heißen Monaten täglich, großzügig – und cremen Sie auf jeden
Fall regelmäßig (mindestens alle 2 Stunden) nach. Besonders nach
dem Schwimmen gehen, bei starkem Schwitzen oder nach dem Abtrocknen.
In Australien sagt man „Between eleven and three, under the tree!”
– “Zwischen 11 und 3 sind wir nur im Schatten dabei!“. Immer möglichst
ein schattiges Plätzchen suchen, das ist eine der wichtigsten Regeln
in punkto Sonnenschutz für Kinder (und übrigens natürlich auch für
die Erwachsenen!). Die Mittagssonne sollte man mit Babys und Kleinkindern
auf jeden Fall meiden. Planen Sie Aktivitäten draußen und Spielplatzbesuche
außerhalb der Mittagszeit. Die Sonne steht dann am höchsten am Himmel,
die UV-Strahlen sind in dieser Zeit auf der Erdoberfläche am intensivsten.
Und haben leichtes Spiel mit den schutzlosen kleinen Kinderkörpern.
Bringen Sie auch Ihren Sprösslingen die „Schattenregel“ bei: „Schau’
auf Deinen eigenen Schatten – ist er kürzer als Du groß bist, ab
unter den Baum!“
Wann immer Ihre Kinder in der Sommersonne herumflitzen, ziehen Sie
sie an anstatt aus – auch wenn es heiß ist. Gerade dann ist nämlich
die UV-Strahlung am intensivsten und damit auch am gefährlichsten!
Dichtgewebte, lose und lange Kleidungsstücke schützen empfindliche
Haut am besten vor den UV-Sonnenstrahlen.
Am Strand ist besondere Vorsicht geboten – denken Sie daran, dass
Sand bis zu 25% der UV-Strahlen reflektiert und so intensiviert.
Im Wasser sind die Kleinsten auch nicht viel sicherer vor der Sonne
– in einer Tiefe von einem halben Meter hat die UV-Einstrahlung
immerhin noch 40% der Intensität, die sie auf der Wasseroberfläche
erreicht! Schwimmsachen mit Sonnenschutz und hohem UPF sind deshalb
für kleine „Wasserratten“ beim sommerlichen Strandurlaub oder Freibadbesuch
ein absolutes Muss.
Gut angezogen und gut geschützt – das sollte bei den Kleinsten die
„Sonnen-Devise“ für Eltern sein. And wirklich komplett ist ein schickes
Outfit natürlich nur mit Hut – der Kopfbereich ist in punkto UV-Strahlung
besonders empfindlich. Der berüchtigte „Sonnenstich“ kommt bei Kleinkindern
leider immer noch häufig vor – ein schmerzhafter und vor allem vermeidbarer
Effekt von zuviel Sonne. Augen, Ohren, Gesicht und Nacken müssen
besonders vor intensiver UV-Strahlung bewahrt werden. Am besten
mit einem breitkrempigen Hut oder Schirmmützen nach „Legionärsart“,
die man am festbinden kann (besonders gut für „Wasserspiele“, weil
man sie auch beim Bücken nicht so leicht verlieren kann – und ja,
auch solche guten Stücke gibt’s bei Littleish…).
Auch für die Kleinsten machen Sonnenbrillen schon Sinn, denn ein
Zuviel an UV-Strahlung kann langfristig schwere Augenschäden wie
Linsentrübungen hervorrufen. Achten Sie beim Kauf aber unbedingt
darauf, dass die Brillen 99-100% der UVA- und UVB-Strahlen blockieren
(auf das Etikett schauen!). Überzeugen Sie anspruchsvolle kleine
Dickköpfe mit einem lustigen Design (haben wir schon erwähnt, dass
es bei der Littleish Schwimmsachen-Kollektion auch bunt und lustig
zugeht?)!
Beim Sonnenschutz für die lieben Kleinen muss man also eine ganze
Menge beachten. Damit dass ein Kinderspiel ist, hat die Australische
Krebsgesellschaft (Cancer Council of Australia) im Rahmen einer
groß angelegten Kampagne einen witzigen Slogan kreiert. „SLIP/SLOP/SLAP/SEEK/SLIDE“
kennt in Australien jedes Kind – bei uns könnte sich das ungefähr
so anhören:
T-Shirt AN!
Creme DRAUF!
Sonnenhut und Brille AUF!
In den Schatten besser LAUF!
Machen Sie das richtige Verhalten in der Sonne zum Teil Ihres „sommerlichen“
Familienalltags – und gehen Sie selbst mit gutem Beispiel für die
Jüngeren voran. So wird für Kinder Sonnenschutz ganz nebenbei zur
Selbstverständlichkeit – und macht mit AN! DRAUF! AUF! LAUF! auch
noch Spaß!
Worauf sollte ich beim Kauf von Sonnenschutzbekleidung achten? Gibt
es Qualitätssiegel?
Wenn Sie dachten, alle Kleidungsstücke können UV-Strahlen in Schach
halten und jedes x-beliebige T-Shirt oder Badeanzug würden für Ihre
Kinder genug „Sonnensicherheit“ bieten – dann müssen wir Sie leider
enttäuschen. Natürlich müssen Sie nicht Ihren kompletten Kleiderschrank
entsorgen – aber einige wichtige Fakten zum Thema Sonneschutz-Kleidung
sollten Sie im Hinterkopf behalten.
Ein dicht gewebter oder gestrickter Stoff bietet höheren UV-Schutz
als locker gewebte Materialien. Wenn Sie viel Licht durch den Stoff
sehen, wenn sie Ihnen gegen die Sonne halten, können Sie davon ausgehen,
dass auch UV-Strahlen leicht hindurch dringen können. Trockener
Stoff hat generell bessere UV-Schutz-Qualitäten als nasser. Aber
jetzt kommt’s: ungefähr 1/3 aller handelsüblichen „normalen“ Kleidung
hat einen UPF-Schutzfaktor von unter 30, manch einfaches T-Shirt
sogar von unter 10!
Gerne greift man im Sommer zu Anziehsachen aus reiner Baumwolle.
Dabei sind die Naturfasern überhaupt nicht gut geeignet, um UV-Strahlen
abzuhalten. Baumwolle kann die gefährliche kurzwellige UVB-Strahlung
nicht ausreichend absorbieren. Stoffe aus Kunstfasern wie beispielsweise
Polyester sind dagegen wahre UV-Fresser. Deshalb werden unsere Littleish
Schwimm-Outfits aus einem speziellen Polyester-Mischgarn hergestellt,
das aus dem Hause eines der weltweit führenden Entwickler von Sonnenschutz-Stoffen
kommt. Hautirritationen und Schwitzanfälle im Polyester-Hemd: das
war einmal. Diese hochmodernen Polyester-Fasern haben (neben dem
„eingebauten“ UV-Schutz) auch ausgezeichnete Trageeigenschaften
– die Kleidung ist leicht, anschmiegsam und schützt auch in nassem
Zustand sensible Kinderhaut vor den unsichtbaren UV-Strahlen.
Bei der Auswahl geeigneter Sonnenschutz-Bekleidung sollten Sie das
Etikett nach einem ausgewiesenen UV-Schutzfaktor (UPF) überprüfen.
Der „Ultraviolet Protection Factor“ wird von der ARPANSA (Australisches
Amt für Strahlenschutz und Nukleare Sicherheit) gemäß dem australischen
und neuseeländischen Standard AS/NZS 4399:1996 vergeben. Er zeigt
an, wie effektiv das Material UV-Strahlen blockieren kann. Ein Faktor
von 40 und darüber garantiert zum Beispiel „Ausgezeichneten Schutz“
(alle Littleish-Produkte haben UPF 50+) – Bekleidung mit dieser
Auszeichnung können Sie in punkto UV-Schutz voll und ganz vertrauen.
Um den UPF-Faktor im Test zu erhöhen, behandeln manche Hersteller
ihre Sonnenschutz-Gewebe mit speziellen UV-Absorptionsmitteln (das
ist üblich, wenn das Grundmaterial von Natur aus kein guter UV-Blocker
ist, wie z.B. Baumwolle). Bei unserer Littleish-Kollektion müssen
Sie jedoch keine versteckten, potentiell gefährlichen Chemikalien
befürchten (die Ihre gute Absicht – nämlich Ihre Kinder zu schützen
– gleich wieder zunichte machen könnten). Wir verwenden sowieso
nur spezielle Polyester-Fasern, die den UV-Strahlen von vorneherein
ausgezeichnet Paroli bieten. Aber sicher ist sicher: deswegen ist
der Stoff für unsere Littleishs auch nach dem Öko-Tex
Standard 100 zertifiziert.
Um dieses Gütesiegel zu erhalten, wird das Material genauestens
unter die Lupe genommen und auf schädliche Substanzen untersucht.
Dazu gehören verbotene Substanzen (wie krebserregende Farbstoffe)
oder gesetzlich geregelte Stoffe (wie Formaldehyd und Weichmacher)
sowie nach derzeitigem Wissensstand potentiell gesundheitsschädliche
Chemikalien (wie Pestizide), die bisher jedoch noch nicht verboten
oder gesetzlich geregelt sind. Außerdem werden in den strengen Tests
auch Parameter zur Gesundheitsvorsorge – wie Farbechtheit und hautfreundlicher
pH-Wert – berücksichtigt. Alles gut bei Littleish, laut Oeko-Tex
Standard 100.
Ich habe alle Infos durchgeackert, habe sogar einen Littleish für
mein Kind erworben – gibt’s sonst noch was?
Ja. Passen Sie gut darauf auf - auf Ihr Kind UND den Littleish-Anzug,
meinen wir. Wo der Littleish nicht hinkommt (Gesicht, Waden, Füße
und Hände), cremen Sie bitte mit hohem LSF was das Zeug hält! Aber
bitte, bitte – keine Sonnenmilch unter dem Littleish auftragen.
Das ist nämlich absolut nicht nötig – und gewisse Sonnenschutzmittel
vertragen sich gar nicht mit unserem Stöffchen. Deshalb jeden Kontakt
zwischen den beiden „Streithähnen“ wenn möglich vermeiden. Wir sehen
es ja ein: das ist leichter gesagt als getan. Besonders wenn man
ein quirliges Baby oder Kleinkind „punktgenau“ mit Sonnencreme versorgen
soll.
Versuchen Sie es mal mit klitzekleinen – aber dafür vielen – Creme-Portionen.
Und weil das natürlich länger dauert, sorgt vielleicht ein lustiges
Lied beim ungeduldigen Wildfang für Ablenkung, irgendwas wie „AN,
DRAUF, AUF – in den Schatten besser LAUF!“ (schon gut, da fällt
Ihnen bestimmt was netteres ein…). Von Sonnensprays auch besser
die Finger lassen – die sind nämlich berüchtigt für Ihren feinen
„Creme-Regen“.
Behandeln Sie den Littleish wie Ihren Lieblingspulli – und pflegen
Sie Ihn mit Wollwaschmittel und im Wollprogramm Ihrer Waschmaschine.
Packen Sie einen tropfnassen Anzug bitte nicht einfach ins Handtuch
ein (und vergessen Ihn dann in der Badetasche…) – sondern hängen
Sie ihn lieber gleich zum Trocknen auf. Im Schatten. Das meinen
wir ernst! Der Schatten ist der beste Ort. Für Kinder. Und unseren
nassen Littleish.
Wer diese Pflegehinweise beherzigt, wird an unseren Littleish-Schwimmsachen
lange Freude haben. Sehr lange. Ein paar Sommer bestimmt. Da muss
schon einiges passieren, bevor ein Littleish aufgibt. Es kann allerdings
nicht schaden, den Anzug immer mal wieder nach Abnutzungserscheinungen
zu untersuchen. Weil man ja nie weiß, was zum Beispiel kleine Popos,
die über den Boden eines Swimmingpools schubbern, so ausrichten
können. Aber der Littleish ist ein echter Überlebenskünstler – und
wird sicherlich für einige Sommerurlaube ein geschätztes Familienmitglied
werden!
